Der Senftenberger Weg (UA)

zusammengestellt von Jörg Hückler, Mitarbeit Esther Undisz
Eine Collage mit Autoren und Texten aus der Lausitz

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Wolfgang Tegel, Ensemble; Foto Steffen Rasche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Der Senftenberger Weg“ erzählt mit Ausschnitten aus Gegenwartsliteratur und Dramatik der letzten 70 Jahre vom Leben und Theater in Senftenberg seit der Gründung des Theaters 1946 durch den Gardeoberst Iwan Demjanowitsch Soldatow. Dabei gibt es erstaunliche Entdeckungen zu machen, auch darüber, wieviel Theaterstücke für das und im Lausitzer Revier geschrieben wurden, die von den Konflikten und Sehnsüchten der Menschen hier erzählen. Von Erwin Strittmatter über Heiner Müller und Volker Braun, bis hin zu Brigitte Reimann, Peter Hacks oder Oliver Bukowski geben sich die großen Namen der ostdeutschen Dramatik buchstäblich die Klinke in die Hand. Aber läßt sich eine deutsche Theatergeschichte ohne Goethes „Faust“ erzählen, den doch (fast) jeder Intendant in seiner Interpretation auf die Bühne gebracht hat? Nein, sicher nicht! Und so begleiten Faust und Mephisto das Senftenberger Theater durch die Zeiten genauso wie die live aufgespielte Musik. Wir entführen zu den Geschichten von Menschen, die – wie Generationen vor und nach ihnen – nach dem Glück gesucht, dafür gearbeitet und immer wieder in Hoffnungen investiert haben für, wie Volker Braun es in der Übergangsgesellschaft beschreibt „Die Bleibe die ich suche, ist kein Land“.

Es spielen: Alrun Herbing, Catharina Struwe, Simon Elias, Heinz Klevenow, Wolfgang Tegel
und die Musiker Sigurd Noack und Mirko Warnatz

Regie Esther Undisz, Bühne Ulrike Reinhard, Kostüme Jenny Schall, Dramaturgie Jörg Hückler

Premiere 24.9.2016, Vorstellungen bis 12.11.2016 innerhalb vom Spektakel „WIR SIND 80! Das Fest“ und einzeln am 27.10. und 3.11.2016 jeweils 19.30 Uhr.

Termine und Karten an der neuen Bühne Senftenberg oder diesem Link folgend.